Vor kurzem wurde das Genehmigungsverfahren für den Bau der umstrittenen Keystone XL Pipeline auf 2013 verschoben – ein überraschender Sieg für die US-Umweltbewegung. Jetzt schlagen die Republikaner zurück. Sie wollen den Bau der Pipeline erzwingen, in dem sie an das Haushaltsgesetz einen Passus anhängen, der das Genehmigungsverfahren verkürzt. Präsident Barack Obama wird das Gesetz wohl unterzeichnen – und den Bau der Pipeline dennoch nicht voranbringen. (weiterlesen …)
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Durban: Bremsklotz USA
Die USA bleiben ein Bremser in den internationalen Klimaverhandlungen. Statt darüber zu klagen, sollten die Europäer in das vorhandene Führungsvakuum stoßen. Echte Fortschritte beim Kampf gegen den Klimawandel und mehr politisches Gewicht auf der globalen Bühne winken als Belohnung.
Dass die Aussichten für den UN-Klimagipfel in Durban düster sind, schreiben viele Beobachter dem historisch größten Klimaverschmutzer zu. Die USA gelten als Bremsklotz der Klimaverhandlungen. Sie weigern sich, rechtsverbindliche Ziele zu übernehmen. Sie zögern mit Zusagen zur Bekämpfung des Klimawandels in Entwicklungsländern. Und sie fordern, dass Schwellenländer den Industrieländern gleichgestellt werden. Zu Hause hingegen hat der Kongress noch immer kein nationales Klimagesetz verabschiedet.
Keystone XL vor dem Aus
Unerwarteter Sieg für die US-amerikanische Umweltbewegung: Die geplante Keystone-Pipeline von Kanada an den Golf von Mexiko wird nicht genehmigt. Das State Department hat angekündigt, alternative Routen zu prüfen, um die Umweltrisiken zu minimieren. Damit wird die Pipeline frühestens 2013 genehmigt – wenn überhaupt. (weiterlesen …)
Flugverkehr: Auf dem Weg zum transatlantischen Handelskrieg?
Der transatlantische Streit um die Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel zieht in die nächste Runde. Das Abgeordnetenhaus hat am 24. Oktober 2011 den Gesetzentwurf verabschiedet, der US-Fluglinien die Teilnahme am EU Emissionshandel verbietet.
Dass die Abgeordneten mit deutlicher Mehrheit für das Gesetz stimmen, überrascht nicht. Republikaner und Demokraten, Abgeordnete und Vertreter diverser Regierungsbehörden lehnen die EU-Pläne ab, weil sie einen Eingriff in die Souveränitätsrechte der USA wittern (wie hier gebloggt). Die Frage ist, ob nach dem Abgeordnetenhaus der Senat die Vorlage aufgreift. Die Klimaretter gehen nicht davon aus: (weiterlesen …)
Mit deutschem Vorbild: Atomausstieg in Vermont
Wenn Deutschland aus der Atomkraft aussteigen kann, dann sollte Vermont das auch gelingen. Das ist das Fazit von Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes, nach einer Reise durch den Bundesstaat im Nordosten der USA. (weiterlesen …)
Erreichen die USA ihr Klimaziel?
Eine nationale Klimastrategie ist weiter nicht in Sicht. Dennoch könnten die USA das auf dem Kopenhagener Klimagipfel zugesagte Ziel erreichen, ihre Emissionen bis 2020 um 17 Prozent (gegenüber 2005) zu kürzen. (weiterlesen …)
Vier Schritte: Wie Barack Obama ohne den Kongress das Klima schützen kann
Wann (und ob) der Kongress ein Klimagesetz verabschieden wird, steht in den Sternen. Das sollte Barack Obama aber nicht davon abhalten, selbst aktiv zu werden. Vier Schritte, wie der US-Präsident die USA auf Klimakurs bringen kann ohne auf den Kongress warten zu müssen. (weiterlesen …)
Sommersmog: Obama knickt vor Industrie ein
Präsident Barack Obama hat die Umweltagentur EPA angewiesen, eine geplante Verschärfung der Smog-Standards auf die Zeit nach den 2012er Wahlen zu verschieben. Umweltschützer sind entsetzt.
USA: Ziviler Ungehorsam gegen kanadische Teersande
Barack Obama ist im Sommerurlaub. Wenn der US-Präsident diese Tage zum Weißen Haus zurückkehrt, wird ihn Ungewöhnliches erwarten. Aktivisten aus den ganzen USA sind angereist, um gegen den Bau der Ölpipeline Keystone XL zu demonstrieren. Ihr Mittel ist der zivile Ungehorsam. Die Bilanz bisher: 322 Festnahmen. Der Kampf geht in die heiße Phase.
USA: Erdbeben rüttelt AKWs durch
Ein Erdbeben an der US-Ostküste offenbart Zweifel an der Sicherheit amerikanischer Atommeiler. Ein Kraftwerk hat auf Notstromversorgung umgeschaltet. Jetzt rast ein Hurrikan auf Amerikas Südostküste zu, wo etliche Atommeiler betrieben werden.










