Barack Obama ist im Sommerurlaub. Wenn der US-Präsident diese Tage zum Weißen Haus zurückkehrt, wird ihn Ungewöhnliches erwarten. Aktivisten aus den ganzen USA sind angereist, um gegen den Bau der Ölpipeline Keystone XL zu demonstrieren. Ihr Mittel ist der zivile Ungehorsam. Die Bilanz bisher: 322 Festnahmen. Der Kampf geht in die heiße Phase.
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US-Wahlkampf: Rick Perry glaubt nicht an den Klimawandel
Im Wahlkampf der Republikaner ist ein neuer Kandidat aufgetaucht, der gute Chancen hat, sich durchzusetzen. Rick Perry ist Gouverneur von Texas und fällt vor allem dadurch auf, dass er den Klimawandel herunterspielt. Seinen Wahlkampf lässt er sich von der fossilen Lobby finanzieren.
Spielt Umweltschutz eine Rolle im US-Präsidentschaftswahlkampf?
17 Monate vor den nächsten US-Wahlen ist die Umweltpolitik auf dem Weg, zum zentralen Streitfeld der politischen Debatte zu werden. Die Republikaner versuchen die Demokraten als Bürokraten abzustempeln, die mit überflüssigen Umweltauflagen die ohnehin lahmende Wirtschaft weiter drangsalieren würden. Die Demokraten ihrerseits werfen den Republikanern vor, als Handlager der Öllobby für hohe Benzinpreise verantwortlich zu sein („Grand Oil Party“) und die Gesundheit der Amerikaner zu gefährden, wenn die Umweltstandards in Fabriken und Kraftwerken ausgehebelt werden sollen. (weiterlesen …)
Angela Merkel, Barack Obama und der deutsche Atomausstieg
Mit einer Mischung aus Erstaunen und Neid blickt das Ausland diese Tage nach Berlin. Dass eine Wirtschaftsmacht wie Deutschland in nur zehn Jahren aus der Atomkraft aussteigt, halten viele internationale Beobachter für ambitioniert, manche für unrealistisch. Die Washington Post spricht von panischer Überreaktion, der Economist warnt vor einer instabilen Energieversorgung. Doch in die Skepsis mischt sich auch Neugier. Denn die Deutschen haben sich zum globalen Marktführer in den erneuerbaren Energien gemausert. Noch dazu ist es eine konservative Regierung, die bei der Energiewende aufs Tempo drückt.
Mehrheit der Amerikaner gegen Atomausstieg
Fast zwei Drittel aller Deutschen sind für einen Atomausstieg innerhalb von fünf Jahren. In den USA sind es nicht einmal die Hälfte davon, obwohl das Land weniger von der Atomstromproduktion abhängig ist als Deutschland. Woran liegt’s?
Barack Obama pfeift auf die Umweltbewegung, weil er es sich leisten kann
Ginge es nach dem Präsidenten, spielen im 2012er Wahlkampf Umweltschützer keine Rolle. Qualmende Fabrikschlote und zufriedene Industriebosse sind wichtiger, um die Wiederwahl zu gewinnen. So kommt der Umweltschutz unter die Räder, kommentiert die renommierte LA Times: The environment and public health will be thrown under a bus for the sake of his reelection in 2012. In the calculus of presidential politics, environmentalists don’t much matter in 2012. (weiterlesen …)
Republikaner: Steuerzahler sollen Ölindustrie subventionieren
Diese Woche haben die Republikaner dafür gekämpft, dass die amerikanischen Steuerzahler weiterhin BP, Exxon & Co subventionieren. Mit Erfolg. Die USA stecken in der größten Schuldenkrise ihrer Geschichte, die Ölfirmen machen Rekordgewinne und der Staat gibt ihnen Steuererleichterungen. Was sagt uns das?
Obama: He’s just not that into you
Die amerikanische Klimabewegung hat ihre liebe Last mit Barack Obama. Trotz aller guten Absichten, die ihm unterstellt werden, scheint dem US-Präsidenten das Herzblut für die Sache zu fehlen. Umweltschützer, möchte man im Hinblick auf die 2012er Präsidentschaftswahlen meinen, würden ihn in jedem Fall einem republikanischen Herausforderer vorziehen. Was sollen Klimabewegte also machen, wenn gilt He’s just not that into you? (weiterlesen …)









