Kündigungswelle bei Vattenfall

Grüne Spitzenkandidatin im Gespräch mit Greenpeace Die Auseinandersetzung um das Hamburger Kohlekraftwerk Moorburg spitzt sich zu. Die Grünen ringen mit der CDU im Rahmen der Koalitionsverhandlungen darum, dieses Klimakillerkraftwerk zu verhindern. Auf der anderen Seite droht Vattenfall mit hohen Schadenersatzforderungen (die Rede ist von 1,3 Mrd. €), falls die Genehmigung für das Kraftwerk verweigert wird.

Greenpeace macht eine Gegenrechnung auf: Die Klimafolgeschäden von Moorburg könnten sich in 40 Jahren Laufzeit auf 70 Mrd. € summieren.

Greenpeace macht auch Druck auf die Grünen: Keine faulen Kompromisse in Moorburg! fordert die Umweltorganisation. In ähnlicher Weise hat der BUND schon vor Wochen eine e-mail-Aktion gestartet, um die Grünen unter Druck zu setzen. Am 14. April waren schon 2.767 Mails versandt.

Doch der BUND geht nun weiter und greift sich den richtigen Adressaten. Unter dem Motto „Nein zur Vattenfall Erpressung – jetzt kündigen!“ startet der BUND eine Kündigungswelle in Hamburg und Berlin, wo Vattenfall (noch) viele Kunden hat.

Gut so! Denn diese Auseinandersetzung können die Grünen mit Vattenfall nicht alleine ausfechten. Dazu brauchen sie die Unterstützung der Umweltbewegung genauso wie die Umweltbewegung Gleichgesinnte im Parlament braucht.

Foto: Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid im Gespräch mit der Hamburger GAL-Fraktionsvorsitzenden Christa Goetsch. © Fred Dott / Greenpeace

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Diskussion

  1. Das ist die einzige Sprache die von den großen vier verstanden wird. Aufruf zum Wechsel des Stromanbieters! Jeder verlorene Kunde schmerzt an der empfindlichsten Stelle.

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